Wir sind auf dem Weg

Wir sind auf dem Weg. Aber auf welchem?

Wege gibt es viele: Wanderwege, Privatwege, Auswege, Seewege, Rennwege, Atemwege, Fußwege, Holzwege, Seitenwege, Umwege, Irrwege, Rundwege, Abwege, Lebenswege und viele mehr.

Bin ich auch auf dem richtigen Weg und was bewegt mich?

Manchmal ist es nötig inne zu halten, etwas genauer hinzusehen und gegebenenfalls auch eine Kurskorrektur vorzunehmen, um nicht vom Weg abzukommen.

Advent ist auch ein Weg. Der Weg hin zu Weihnachten.

Stützpunktwohnen ist ein Nischenprojekt

Wir werden bereits erwartet und freundlich begrüßt. Wir nehmen Platz in einer hellen und modernen, aber gemütlichen Wohnküche. Es stehen Gläser und Wasser für uns bereit, die Sessel sind gestellt. Bereitwillig fängt Herr Wulz, Mitarbeiter der Einrichtung Caritas Stützpunktwohnen – Wohnen für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung – aus seinem beruflichen Alltag zu erzählen an. Interessiert folgen wir seinen Ausführungen und stellen immer wieder mal Fragen, auf die wir ohne Umschweife eine ehrliche Antwort bekommen.

Die eine oder andere aus der Gruppe macht sich Notizen, um später noch einmal drüber zu lesen, um sich so vielleicht besser erinnern zu können, was Herr Wulz erzählt hat. Er veranschaulicht uns nicht nur seinen Arbeitsalltag, sondern erklärt auch allgemeine Aspekte, die mit diesem in unmittelbarem Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel den Unterschied zwischen Integration und Inklusion.

Unter die Haut geht die Geschichte einer relativ jungen Bewohnerin dieser Einrichtung, eine gut ausgebildete Frau, die durch ganz traumatische Umstände nicht mehr in der Lage ist, ohne Unterstützung im Leben den Alltag zu meistern.

Immer wieder mal zwischendurch winkt Herr Wulz Bewohnerinnen zu, die draußen vorbeispazieren und neugierig, aber schüchtern zu uns hereinschauen. Es liegt ihm sehr viel am Wohl seiner Klientinnen. Wir danken ihm für den wertvollen Einblick in seine Arbeit.

Eindrücke einer Gruppe der 4 HL zu Besuch im Stützpunktwohnen Projekt im Rahmen des  heurigen Elisabethtages.

Auszeichnung von Licht ins Dunkel

Der 24. Oktober 2017 war für einige unserer Schüler/innen ein Tag, der ihnen in besonderer Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, dass es für sie eine Sonderführung durch den ORF Salzburg und die Salzburger Nachrichten gab, wurde unsere Schule auch für das Fastenprojekt 2017 als eines der drei Besten – von insgesamt rund zwei Dutzend eingereichten Projekten – ausgezeichnet.

In einem demokratischen Prozess wurde abgestimmt, welcher Organisation die von den Schüler/innen „gespendete Kreativität“ zu Gute kommen soll. Die Wahl fiel auf das mobile Kinderhospiz in Salzburg: Papageno

Alle Klassen beteiligten sich in der Zeit von Aschermittwoch bis zum Beginn der Osterferien mit verschiedenen Aktivitäten. Am 7. April 2017 wurde in einer kleinen Feier der symbolische Spendencheck an den Leiter von Papageno, Herrn MMag. Eisl, überreicht.

 

Dass dieses gemeinsame Tun für ein soziales Projekt aller Schüler/innen der HLW Fachrichtung Sozialmanagement und der Fachschule für Sozialberufe mit Unterstützung der Lehrer/innen nun von der LID-Jury ausgezeichnet wurde, freut die gesamte Schulgemeinschaft natürlich sehr.

Lehrausgang in die Caritaszentrale

Am 13.9.2017 haben wir die Caritaszentrale in der Stadt Salzburg besucht.
Am Anfang gab uns Frau Felicia Pfurtscheller, eine Mitarbeiterin der Young Caritas, einen Überblick über das, was uns heute erwartet und die Aufgabenbereiche der Caritas Salzburg.

Anschließend berichtete Frau Mag. Dr. Greisberger–Gruber über ihre Tätigkeiten als Leiterin der Kommunikations- und Fundraisingabteilung. Interessant fanden wir unter anderem, warum die Caritas in sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Instagramm, vertreten ist und dass die Caritas oft mit Vorurteilen, z.B. in Zusammenhang mit ihrer Unterstützung von Flüchtlingen, konfrontiert wird. Wichtig ist für uns auch zu wissen, dass es möglich ist, in dieser Abteilung ein Praktikum zu machen.

Danach hat uns der Leiter der Abteilung Rechnungswesen, Herr Holzner, über seinen Aufgabenbereich und den seiner sechs Mitarbeiter/innen informiert. Wir wissen nun u.a., dass die Caritas eine detailliertere Buchhaltung zu machen hat als so manches Unternehmen mit vielen verschiedenen Konten, weil z.B. die Verwendung von Spendengeldern genau nachvollziehbar sein und die Caritas sehr viele verschiedene Bereiche unterscheiden muss. Auch über die Kosten und Budgetierung haben wir einiges erfahren.

Abschließend hat uns Frau Felicia Pfurtscheller noch über die Aktivitäten der Young Caritas in Salzburg informiert.

Jaqueline, Angelika und Christina für die 2HL

 

Auf der Flucht

Die 3 HLW hatte in den letzten beiden Wochen die Möglichkeit, sich in die Erfahrungswelt flüchtender Menschen hinein zu versetzen. Zum Einen besuchten sie die Ausstellung von „Ärzte ohne Grenzen“. Dabei wurde ihnen sehr anschaulich die Arbeit dieser Organisation in Katastrophengebieten erklärt.

Zum Anderen bekamen die Schülerinnen einen Einblick in die Lebenswelt und Fluchtgeschichte eines syrischen Flüchtlings, der die Klasse im Unterricht besuchte. Es war berührend und gleichzeitig erschütternd von seinen traumatischen Erlebnissen zu erfahren. Gleichzeitig freuten wir uns mit ihm, dass nach Erteilung seines positiven Asylbescheides, nun seine Familie aus dem Libanon nachkommen darf.

An dieser Stelle wünschen wir George und seiner Familie alles Gute und möchten uns bei Familie Leitner für das Zustandekommen dieses Treffens herzlich bedanken.