Chronik


1945

1949
Die Direktorin der Hauptschule Hubert-Sattler-Gasse, Dr. Anna Spitzl organisiert mit engagierten Kolleginnen eine private Initiative, um Mädchen in der Hauswirtschaft auszubilden.
1950 Gründung der Hauswirtschaftsschule durch Dr. Anna Spitzl nach einem schweizerischen Modell. Msg. Kriechbaum, der Direktor der Caritas Salzburg, und Herr Landeshauptmann Klaus finanzieren diese Idee. Im Herbst 1950 wird der erste Lehrgang Vorschule für Familie und Beruf (VFB) in der MHS Hubert-Sattler-Gasse mit 12 Schülerinnen eröffnet.
1950

1953
Es wird jeweils am Nachmittag von Dienstag bis Freitag im Ausmaß von 16 Wochenstunden unterrichtet. Am Vormittag absolvieren die Mädchen ein Praktikum in ausgesuchten Haushalten in der Stadt Salzburg mit freier Kost und Logis.
Zu diesem Zeitpunkt besitzt die Schule noch kein Öffentlichkeitsrecht, d.h. die Ausbildung erfolgt ohne amtliche Anerkennung.
1957 Die Klassen übersiedeln aus Platzmangel in die Plainstraße 83, eine Einrichtung der Caritas.
1960 Die Schule erhält rückwirkend auf 3 Jahre für insgesamt 5 Schuljahre (1957 – 1962) das Öffentlichkeitsrecht vom Bundesministerium verliehen.
1961 Frau Mathilde Kleibl übernimmt die Leitung von 3 Klassen mit 60 Mädchen und 8 unterrichtenden Lehrpersonen in der Plainstraße
1962 Generelle Einführung des 9. Pflichtschuljahres
1967 Auf Grund des 9. Pflichtschuljahres müssen die Schülerinnen nach der ersten Klasse eine Privatistenprüfung in den Bereichen Kochen, Nähen und Haushaltspflege vor einer externen Prüfungskommission ablegen, um als ordentliche Schülerinnen in die zweite Klasse aufgenommen zu werden.
1974 Einführung der dreijährigen Fachschule für Sozialarbeit, da das Mindestalter im Krankenpflegegesetz auf 17 Jahre angehoben wurde.
1976 Mangels an Bewerberinnen wird die dreijährige Fachschule für Sozialarbeit wieder aufgegeben und wiederum eine zweijährige Fachschule geführt.
1977 Übersiedlung in das neue Schulgebäude in der Eduard-Heinrich-Straße 2, das in Symbiose mit dem Jugendherbergswerk errichtet wird. Der Schultrakt besteht aus 4 Klassenräumen und dem Verwaltungsbereich im Erdgeschoss, dem hauswirtschaftlichen Bereich (Schulküche, Waschküche, Werkraum) im Untergeschoss und einem Internat im Obergeschoss.
Eröffnung der 2-klassigen Familienhelferinnenschule
1986 Eröffnung der 2-klassigen Fachschule für Altendienste
1989 Eröffnung des 3-semestrigen Lehrgangs für Behindertenarbeit
1991 Nach 30 Jahren Schulleitung geht Frau Direktor Kleibl in Pension und übergibt die Führung der Schule an Herrn Mag. Erwin Hirth
1998 Aus der 2-jährigen Schule für soziale Dienste wird die 3-jährige Fachschule für Sozialberufe (FSB)
1999 Mag. Hans Fischinger übernimmt die Schulleitung
2001 Die Kommission der Landessanitätsdirektion nimmt erstmals den Absolventen der Fachschule für Sozialberufe die Prüfung zum/zur Ordinationsgehilfen/in ab.
Aufstockung des Schulhauses
Erstes Diplommodul der Lehranstalt für heilpädagogische Berufe (Berufstätigenform)
2002 Beginn der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Ausbildungszweig „Sozialmanagement“ (HLW). Die Fachschule für Sozialberufe wird nur noch mit einer Klasse geführt.
Feierliche Eröffnung des 2. Stockwerks
2003 Das Internat wird zu 2 Gruppenräumen, einem Ärztezimmer und einer Bibliothek umgebaut. Der westliche Teil geht an die Jugendherberge.
Mag Franz Promberger übernimmt die Schulleitung
2005 Beginn der Lernform Cooperatives offenes Lernen COOL mit dem I. Jahrgang
2006 Schulteilung: Die Fachschule für Familienhilfe, Fachschule für Altendienste und die Lehranstalt für heilpädagogische Berufe werden in Hinblick auf den Sozialfachbetreuer eine eigene Schule. Mag. Franz Promberger führt diese.
MMag Arne A. Hertl übernimmt die Schulleitung für die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Ausbildungszweig „Sozialmanagement“ und die Fachschule für Sozialberufe
2007 Die Ausbildung von 12 Schülerinnen und Schülern zu Peer-Mediatoren ist abgeschlossen.
Verleihung der Bezeichnung COOL-Impuls-Schule
Erstmalige Reife- und Diplomprüfung der HLW mit weißer Fahne
Ab Herbst wird auch in der 1. Klasse der FSB mit COOL begonnen.
Einführung des „Elisabethtages“ (Schutzpatronin der Caritas), ein Besinnungstag für alle Klassen zur Stärkung der Gemeinschaft.
2008 Aufwertung der FSB durch einen neuen Lehrplan (mit Abschlussprüfung) beginnend mit der 1. Klasse der FSB
Im Rahmen des COOL-Unterrichtes wird im IV. Jahrgang zum ersten Mal der „Themenzentrierte Unterricht – TZU“ eingeführt. Während des gesamten Schuljahres werden 4 verschiedene Themenkreise aus 4 verschiedenen Blickwinkeln (Unterrichtsgegenständen) übergreifend bearbeitet.

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